Zwei Bronzemedaillen für Österreichs Nachwuchs bei der Coupe de la Jeunesse am Rotsee

Vom 24. bis 26. Juli 2026 ging am legendären Rotsee in Luzern der diesjährige Coupe de la Jeunesse über die Bühne, und Österreichs Nachwuchsruderer:innen zeigten sich über beide Renntage hinweg in ansprechender Form. Höhepunkt aus österreichischer Sicht: gleich zwei Medaillen im Einer, auf die wir besonders stolz sein dürfen.

Herzliche Gratulation an LIA Wien und Ruderverein Pöchlarn

Florian Hafergut (LIA Wien) sicherte sich am Samstag im JM1x mit Rang 3 im A-Finale (07:29,42 Minuten, +7,64 Sekunden auf Sieger Reuben Tinsley/GBR) die Bronzemedaille.

Tags darauf legte Mia Profoss (Ruderverein Pöchlarn) nach: Zuerst noch Rang 4 am Samstag verbesserte sie sich am Sonntag im A-Finale auf Platz 3 (08:24,21 Minuten, +4,32 Sekunden auf Siegerin Inés Bernalte Marcos/ESP) und holte damit ebenfalls Bronze.

Der ÖRV gratuliert beiden Sportler: innen herzlich zu diesen Erfolgen. Sie stehen stellvertretend für die engagierte Nachwuchsarbeit, die bei LIA Wien und beim Ruderverein Pöchlarn geleistet wird – ohne sie wären diese Stockerlplätze nicht möglich gewesen. Verantwortlich für die beiden Medaillen zeichnen die Trainer Aleks Svetina (JM1x) und Gerhard Wolfsberger (JW1x).

Auch die übrigen Boote überzeugten

  • JM4-: Eine der jüngsten Mannschaften im gesamten Feld schlug sich tapfer und steigerte sich von Rang 4 im B-Finale am Samstag (06:40,99) auf Rang 3 im B-Finale am Sonntag (06:34,76).
  • JM4x: Extrem spannende, beherzte Rennen – der Einzug ins A-Finale wurde an beiden Tagen nur knapp verpasst. Samstag reichte es zu Rang 2 im B-Finale (06:16,89, nur 1,99 Sekunden hinter Tschechien), am Sonntag zum Sieg im B-Finale (06:30,26).
  • JM2-: Engagierte Rennen an beiden Tagen, jeweils belohnt mit dem Einzug ins A-Finale – Samstag Rang 6 (07:18,86), Sonntag Rang 6 (07:04,86).
  • JM2x: Zeigten durchgehend ihr Können und waren im B-Finale konkurrenzfähig – Samstag Rang 4 (06:58,58), Sonntag Rang 5 (07:00,45).
  • JW4x: Wurde am Sonntag für einen starken Vorlauf mit dem Einzug ins A-Finale belohnt (Rang 5, 07:05,46), nachdem man sich am Samstag mit Rang 3 im B-Finale (07:01,67) begnügen musste.

Fabio Becker (WRV) welcher als Team Manger vor Ort war sagte folgendes: „Das Niveau der Veranstaltung ist mittlerweile beachtlich mit Deutschland ist heuer eine weitere Nation dazugekommen, die eine sehr starke Mannschaft ins Rennen schickte. Umso höher ist einzuordnen, dass sich sämtliche österreichischen Boote an beiden Tagen gut präsentierten, teils in packenden Rennen.“

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Trainer:innen die für diese Erfolge und für eine tolle Stimmung im Team gesorgt haben.